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Wirtschaftsspiegel Thüringen

Grünes Licht für moderne Chemie-Spezialitäten
17.12.2010 -

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Erfolgreiche Registrierung

01.12.2010 -

REACH - The Registration, Evaluation and Authorisation of Chemicals- europäische Gesetzgebung über die Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien

Als Hersteller bzw. Importeur erklären wir hiermit rechtsverbindlich, dass die unten aufgeführten Produkte/Erzeugnisse als Phase-in-Stoffe fristgerecht bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) unter den angegebenen Registriernummern registriert worden sind.

 

- amorphous silica (silicon dioxide; EC-Nr. 231-545-4); 01-2119379499-16-0065
- Natriumthiosulfat (sodium thiosulphate; EC-Nr. 231-867-5); 01-2119531537-38-0000
- Ammoniumthiosulfat (ammonium thiosulphate; EC-Nr. 231-982-0); 01-2119537325-41-0001

- Ammoniumhydrogensulfit (ammonium hydrogensulphite; EC-Nr. 233-469-7); 01-2119537321-49-0001

- Kaliumsulfit (potassium sulphite; EC-Nr. 233-321-1); 01-2119537319-34-0001

- Kaliumthiosulfat (potassium thiosulphate; EC-Nr. 233-666-8); 01-2119537328-35-0001

- Zeolithe (Zeolite, cuboidal, crystalline, synthetic, non-fibrous; EC-Nr. 930-915-9); 01-2119429034-49-0021

Erfolgreiche Registrierung

17.11.2010 -

REACH - The Registration, Evaluation and Authorisation of Chemicals- europäische Gesetzgebung über die Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien

Als Hersteller bzw. Importeur erklären wir hiermit rechtsverbindlich, dass die unten aufgeführten Produkte/Erzeugnisse als Phase-in-Stoffe fristgerecht bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) unter den angegebenen Registriernummern registriert worden sind.

amorphous silica (silicon dioxide; CAS-Nr. 7631-86-9); 01-2119379499-16-0065

Natriumthiosulfat (sodium thiosulphate ; CAS-Nr. 7772-98-7); 01-2119531537-38-0000

 

Festveranstaltung zur Inbetriebnahme der neuen Molekularsieb-Anlage

02.11.2010 - Im Rahmen einer Festveranstaltung fand am 2. November 2010 die offizielle Inbetriebnahme der neuen Anlage zur Herstellung von Molekularsieben statt. Geladen waren die an dem Investitionsprojekt beteiligten Vertragsfirmen, Institute und Mitarbeiter der CWK. Dieses jüngste Neuanlagenprojekt umfasste ein Investitionsvolumen von 17 Mio. EUR.
In seiner Dankesrede betonte Kurt Leopold, Hauptgesellschafter des Chemiewerkes Bad Köstritz, dass das Unternehmen mit dieser bisher größten Einzelinvestition seit der Privatisierung im Jahre 1991 seinen erfolgreichen Wachstumskurs auf der Basis neuer innovativer Produkte konsequent fortgesetzt hat. Dieser Kurs wird sich auch weiterhin fortsetzen, denn weitere Investitionen seien bereits in Vorbereitung.

Dr. Volker Damrath, Geschäftsführer der CWK, hob in seinem Beitrag das hohe Engagement der an Vorbereitung und Durchführung der Investition beteiligten Personen innerhalb wie außerhalb der Firma hervor, deren Wirken insbesondere die Überführung der neuen Produkte vom Labor- in den Produktionsmaßstab in der kurzen Zeit von 2 Jahren möglich gemacht habe. 

Mit dem Abschluss der Investition wurde die Anlagenkapazität zur Herstellung von Molekularsieben nahezu verdoppelt. Hervorzuheben ist dabei die Integration einer Anlage zur Herstellung von neuartigen, bindemittelfreien Molekularsieben, die insbesondere bei der Herstellung und Aufbereitung von technischen Gasen zunehmend Anwendung finden. Diese Produkte zeichnen sich gegenüber herkömmlichen Molekularsieben durch eine höhere Effizienz und einen damit verbundenen, geringeren Ressourceneinsatz im Prozess aus. Sie wurden vom F&E-Team des Geschäftsfeldes Molekularsiebe unter Leitung von Dr. Alfons Brandt in Zusammenarbeit mit externen Partnern entwickelt. Planung und Umsetzung des Anlagenkonzeptes erfolgte durch die Ingenieure und Techniker um Siegfried Götze, Leiter Zentralbereich Technik der CWK.

BASF und CWK unterzeichnen Vereinbarung zur Vermarktung von Molekularsieben

01.11.2010 - BASF SE hat mit der Chemiewerk Bad Köstritz GmbH (CWK) eine Vereinbarung zur globalen Vermarktung von bei CWK hergestellten Molekularsieben in den Anwendungsgebieten Erdgasaufbereitung, Raffinerie/Petrochemie und Trocknung unterzeichnet.
Molekularsiebe sind kristalline, hochporöse Formkörper und werden zur Stofftrennung und -reinigung in molekularem Maßstab eingesetzt. Bei CWK werden seit über 20 Jahren Molekularsiebe unter dem Namen KÖSTROLITH® für vielfältige Anwendungsgebiete hergestellt. In 2010 wurde eine Anlage zur Herstellung von speziellen, bindemittelfreien Molekularsieben erfolgreich in Betrieb genommen. Diese finden insbesondere Einsatz bei der Herstellung und Aufbereitung von technischen Gasen.

"Die strategische Zusammenarbeit zwischen BASF und CWK stellt einen Gewinn für beide Unternehmen dar. Wir als CWK profitieren dabei insbesondere von der Marktpräsenz der BASF in Anwendungsgebieten, in denen wir selbst bislang nur wenig vertreten waren", erklärt Dr. Volker Damrath, Geschäftsführer Chemiewerk Bad Köstritz GmbH. „Mit der Kooperation wird es möglich, das technische Know-how der CWK einer noch größeren Zahl von Kunden für ihre speziellen Bedürfnisse zur Verfügung zu stellen."

 

Craig Ostroff, Global Business Director, Adsorbents, BASF Catalyst Division:

"Durch die Ergänzung unseres Produktportfolios mit Molekularsieben wird die BASF-Angebotspalette bei Adsorbentien zur umfassendsten eines Einzelanbieters. Dies erlaubt uns, unseren Kunden die am besten für ihre speziellen Anforderungen geeignete Technologie anbieten zu können."

 

 

Erfolgreiches Wiederholungsaudit

08.10.2010 - DIN EN ISO 9001:2008 und 14001:2009

Am 29. und 30. Juli 2010 wurde das Wiederholungsaudit gemäß DIN EN ISO 9001:2008 (Qualitätsmanagementsystem) und DIN EN ISO 14001:2009 (Umweltmanagementsystem) mit positiven Ergebnis durchgeführt.

Das aktuell gültige Zertifikat kann im Downloadcenter heruntergeladen werden.

Deckert Management Report

27.09.2010 - Optimierung der Instandhaltung - Wertsteigerung durch Reengineering
 

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Chemie Ingenieur Technik - "Zeolithe als Sorptionsmittel"

01.06.2010 - Zeolithe bzw. zeolithische Molekularsiebe gehören zu den derzeit bedeutendsten technischen Adsorptionsmitteln. In diesem Artikel soll ein praxisorientierter Überblick aus der Sicht der für die Adsorption wichtigsten Zeolithe und deren vielseitige Einsatzgebiete gegeben werden.

Den vollständigen Artikel finden Sie in der Zeitschrift "Chemie Ingenieur Technik"

(Ausgabe Juni 2010, 82. Jahrgang, ISSN 0009-286 X)

oder über den Onlinezugang http://www3.interscience.wiley.com/journal/123476281/issue?CRETRY=1&SRETRY=0.

Ostthüringer Zeitung (OTZ)

Für kaltes Bier und trockenes Geschirr: Nützliche Helfer aus Köstritz
29.05.2010 - Ob zur Kühlung von Bier oder zum Trocknen von Geschirr in Geschirrspülern. Molekularsiebe aus Bad Köstritz gehören in jeden Haushalt, sind einzeln aber nicht zu kaufen. Über die nützlichen Helfer im Alltag informierte sich der Wirtschaftsverband Ostthüringen im Chemiewerk.
Geschäftsführer Dr. Volker Damrath und der Bereichsleiter Molekularsiebe Dr. Baldur Unger ließen ihre Gäste nicht mit chemischen Formeln allein, sondern veranschaulichten, wie ihre Innovationen nicht nur industrielle Anwendungen finden, sondern auch in die Privathaushalte einziehen.

 

Liefert das Köstritzer Chemiewerk im traditionellen Sortiment beispielsweise Kieselsäure zur Haltbarmachung von Bier (mit dem Nebeneffekt, dass damit gegen Osteoporose vorgebeugt wird), so finden mit den Molekularsieben neue Produkte ebenfalls in der Getränkeindustrie ihre Anwendung.

 

Dr. Unger stellt das selbstkühlende Bierfass vor, das dank der Molekularsiebe binnen einer Dreiviertelstunde die Temperatur herunterdrückt und auch noch bis zu 24 Stunden hält, während die Außentemperatur durchaus auf bis zu 70 Grad Celsius steigen kann.

 

Oder die neue Generation Geschirrspüler: Während bei konventionellen Geschirrspülmaschinen einem beim Öffnen der heiße Dampf entgegenschlägt, bewirken eingebaute Molekularsiebe nicht nur, dass dieser Effekt ausbleibt, sondern dass Geschirr und Luft trocken sind und selbst auf Kunststoffgeschirr keine Tropfen haften bleiben. Nebeneffekt: die Einsparung von 30 Prozent Energiekosten, so Dr. Unger unter Berufung auf Herstellerangaben.

 

Trockenmittel werden in Isoliergläsern, in Kältemitteln von Kühl- und Klimaanlagen oder in den Trocknerbeuteln, die elektronischen Geräten beiliegen, eingesetzt.

Das Chemiewerk Bad Köstritz will den Zweig der Molekularsiebe weiter ausbauen. Ein Zukunftsmarkt könnten regenerative Verfahren zur thermochemischen Energiespeicherung sein. "Die Investitionen lohnen sich, auf jeden Fall schon wegen der absehbar weiter steigenden Rohölpreise", so Dr. Unger.

 

Die gesunde Unternehmensstruktur hat es dem Chemiewerk Bad Köstritz, das 230 Mitarbeiter beschäftigt, ermöglicht, auch das Krisenjahr 2009 zu überstehen trotz eines Umsatzrückganges um 25 Prozent. "Es war ein schweres Jahr in der Wirtschaftskrise. Aber wir haben es genutzt, hinter den Kulissen einen Konsolidierungsprozess einzuleiten", so Geschäftsführer Dr. Damrath.

 

Die Früchte dieser Anstrengungen sind nicht ausgeblieben. Bereits zum Jahresende zog die Kurve wieder an, "und im ersten Halbjahr 2010 stehen wir um so besser da", betont er.

 

Wenn die vorhandenen Kapazitäten ausgeschöpft werden, verlassen jährlich 80 000 Tonnen chemischer Erzeugnisse das Werk. "Wir sind jetzt schon wieder fast auf dem Niveau von 2008, als 40 Millionen Euro Umsatz erzielt wurden aber bei besseren Ergebnissen", sieht Dr. Damrat den Lohn der Mühen.

Ostthüringer Zeitung (OTZ)

Köstritzer Chemiewerk als Kultursponsor
21.04.2010 - Ohne das Köstritzer Chemiewerk bliebe das Dahlienfest wohl eine sehr magere Variante. Doch 5000 Euro stiftet das Unternehmen für die Bühne und das Kleid der Dahlienkönigin - Das Unternhemen ist ein verlässlicher Partner für die Stadt
Mit 5000 Euro unterstützt das Chemiewerk Bad Köstritz auch in diesem Jahr das Dahlienfest.

 

Dieser Posten ist nicht nur der höchste Einzelbetrag, den der mit 230 Beschäftigten größte Köstritzer Arbeitgeber stiftet. Es ist auch die umfangreichste Sponsorleistung, die die Stadt für das Dahlienfest in Empfang nimmt. Das Chemiewerk war uns in den letzten Jahren ein verlässlicher Partner, vielleicht der zuverlässigste überhaupt, sagte gestern Dietrich Heiland (CDU), der Bad Köstritzer Bürgermeister.

 

Dabei war diese Kontinuität nicht vorbestimmt. Ich hatte letztes Jahr Bauchgrimmen, gestand Volker Damrath, Geschäftsführer des Chemiewerkes, und berichtete von roten Zahlen im ersten Halbjahr 2009. Nach dem ersten Quartal 2010 sei er richtig glücklich und sprach gestern von Optimismus mit gebremstem Schaum für das laufende Jahr. Was wären die Kultur und der Sport in Bad Köstritz ohne ihre Gönner?, stellte der Bürgermeister eine rhetorische Frage und brachte die Förderung des Werfertages durch das Chemiewerk ins Gespräch.

Neue Thüringer Illustrierte - Sonderausgabe "Muntermacher aus dem Osten" 2010

Schnellere Reaktivierung
01.03.2010 - Mehr Mitarbeiter, neue Kunden, ein weiteres Patent und eine 17-Millionen-Euro-Investition - für das fast 180jährige Chemiewerk in Bad Köstritz mitten in der Krise eine fast unglaubliche, aber runde Sache. mehr...

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Schutz der menschlichen Gesundheit sowie der Umwelt vor möglichen Gefährdungen durch Chemikalien

25.02.2010 - REACH - The Registration, Evaluation and Authorisation of Chemicals- europäische Gesetzgebung über die Registrierung, Bewertung und Zulassung von Chemikalien
Als Hersteller bzw. Importeur erklären wird rechtsverbindlich, dass folgende unten aufgeführte Produkte/Erzeugnisse als Phase-in-Stoffe fristgerecht bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) vorregistriert worden sind.

CAS-NameCAS-Nr.Bemerkung
sodium thiosulphate7772-98-7Lead Registrant
Mitglied im Konsortium:
Sulfur Dioxide Based Chemicals REACH Consortium - SDIOC
ammonium thiosulphate7783-18-8Mitglied im Konsortium:
Sulfur Dioxide Based Chemicals REACH Consortium - SDIOC
Link: www.sdioconsortium.com
ammonium sulphite10196-04-0
ammoniumhydrogen sulphite10192-30-0
potassium sulphite10117-38-1
potassium thiosulphate10294-66-3
zeolites1318-02-1Mitglied im Konsortium:
Industry Consortium for the REACH Registration Of Synthetic Zeolites- Synthetic Zeolites Consortium
Link: www.reach.zeolites.eu

amorphous silica
(silicon dioxide)

7631-86-9 

Silicic acid, titanium salt

42613-21-8 

Ostthüringer Zeitung (OTZ)

Bad Köstritzer Anlage läuft im Test
08.01.2010 - Im Bad Köstritzer Chemiewerk läuft die neue Molekularsiebanlage im Test. Die Köstritzer sind der einzige europäische Hersteller bindemittelfreier Molekularsiebe. Doch auch im Chemiewerk hatte man eine Umsatzrückgang zu verbuchen, dennoch sind die Köstritzer optimistisch für das neue Geschäftsjahr.
Einen Umsatzrückgang von fast 25 Prozent im Vorjahr hat das Chemiewerk Bad Köstritz zu verkraften. Statt für 43 Millionen Euro wie noch 2008 wurden nur Produkte für rund 33 Millionen Euro umgesetzt. Trotzdem wird ein positives Gesamtergebnis erwartet, da die Einsparmaßnahmen greifen.

 

Deutlich zu spüren bekamen wir den Einbruch in unserer industrienahen Produktion, sagt Geschäftsführer Dr. Volker Damrath. Bei den Kieselsäureerzeugnissen waren angesichts der Wirtschaftskrise Zuschlagsstoffe für die Feuerfestkeramik und die Metallgussindustrie wenig gefragt. Anders bei den konsumentennahen Produkten dieser Sparte. Kieselsäure zur Wein- und Fruchtsaftklärung und Bierstabilisatoren, wie sie auch die hiesige Schwarzbierbrauerei bezieht, fanden ihre Abnehmer. Auch wenn der Bierabsatz in Deutschland rückläufig war, in Australien, Südamerika und Asien stieg er. Gut für die Köstritzer, exportieren sie mehr als 70 Prozent ihrer Erzeugnisse.

 

Am geringsten waren die Rückgänge beim Verkauf der Schwefelverbindungen. Die Zurückhaltung bei Fotochemie glich die Nachfrage der Landwirtschaft nach Dünger aus.

 

Die 17 Millionen Euro teure neue Molekularsiebanlage, die weithin ins Land grüßt, wurde nicht wie geplant im Frühjahr angefahren. Das kam dem Unternehmen letztlich entgegen, denn in diesem Segment sank der Umsatz um 45 Prozent.

Ostthüringer Zeitung (OTZ) - "Die Chemie hat gestimmt"

Geschäftsführer Hartmut Tschritter gibt im Chemiewerk den Staffelstab weiter
31.03.2009 - Ob Technologie,Verfahren oder Produkte − Hartmut Tschritter kennt „sein“ Unternehmen „wie seine Westentasche“. 39 Jahre war er hier tätig, die letzten 19 als Geschäftsführer. Wenn er heute in der Chemiewerk Bad Köstritz GmbH (CWK) den Staffelstab an seinen Nachfolger übergibt, tut er es ohne Wehmut.
"Es fällt mir nicht schwer, weil ich weiß, dass etwas sehr Positives zurückbleibt", sagt der gebürtige Geraer, der vor wenigen Tagen seinen 62. Geburtstag feierte. Das wirtschaftlich stabile, weltweit agierende Unternehmen, das seit Jahren beim Umsatz Wachstumszahlen im zweistelligen Bereich schreibt und für viele Menschen in der Region ein verlässlicher Arbeitgeber ist, hat Hartmut Tschritter entscheidend mit geprägt. 39 Jahre - das sind rund 20 Prozent der Geschichte des Werkes. Und darauf ist er schon ein wenig stolz. Auch darauf, dass es seit Bestehen des Betriebes nie so viele Veränderungen wie in den Jahren 1995 bis 2000 gegeben hat. Mit der Umgestaltung zum Industriepark gingen auch tiefgreifende Veränderungen an der Gebäudesubstanz und große Investitionen in das Chemiewerk einher.
Hartmut Tschritter, der sein Abitur an der damaligen EOS I in Gera machte, hat seinerzeit auf seinen Chemielehrer gehört: „Du studierst Chemie".

Es ist auch wichtig, Visionen zu haben.
                                                 Hartmut Tschritter
 
1970 schloss er in Merseburg sein Studium als Diplomchemiker ab und war froh, dann nicht im „Chemiedreieck" bei Leuna gelandet zu sein. Sein Weg hat ihn wieder in die Heimat und damit ins Chemiewerk Bad Köstritz geführt. Zunächst als Mitarbeiter in der Forschung. Mit 27 wurde er Abteilungsleiter im Bereich Kieselsäure und mit 30 war er für die gesamte Produktion in Heinrichshall verantwortlich. Die Leitung der betrieblichen Forschung mit damals über 50 Mitarbeitern übernahm Tschritter 1983, 1990 wurde er zweiter Geschäftsführer und im Februar 1991 alleiniger Chef des Chemiewerks.  Einen gesunden Ehrgeiz brauche eine solche Entwicklung, denkt er über sich selbst. Und den festen Willen, das  Beste aus allem zu machen, was man zu verantworten hat. Ganz gleich, unter welchen gesellschaftlichen Bedingungen. Eines hat er dabei nie aus den Augen verloren  - nicht im Alleingang, sondern mit dem ganzen Team zu arbeiten und auch Entscheidungen zu treffen. Jeden Mitarbeiter zu akzeptieren habe er sich zum Grundsatz gemacht, sagt Hartmut Tschritter. Wichtig sei es auch, Visionen zu haben, denkt er an die Zeit nach der Wende zurück. Er habe damals gesagt: Wir haben gute Leute in der Forschung, wir schaffen das in der Marktwirtschaft. So hat er auch seine Mitarbeiter motiviert. Es hat sich gelohnt  - die Chemie hat gestimmt.

Hartmut Tschritter wird jetzt nicht nur das Chemiewerk verlassen, sondern gemeinsam mit seiner Frau bald auch Thüringen den Rücken kehren. Das ist lange geplant. Vor zwei Jahren hat er mit seiner Familie beschlossen und auch mit dem Gesellschafter besprochen, dass Schluss ist mit 62. In Baden-Württemberg warten zwei Söhne, die Schwiegertöchter und vier Enkel. Und im privaten Bereich „viele neue Aufgaben, die wichtig sind. Wenn auch nicht so umfangreich wie die eines Geschäftsführers", schmunzelt Tschritter.

Seinen Nachfolger hat er bereits ab Januar ins Unternehmen eingeführt. Dr. Volker Damrath kommt aus der Nähe von Köln. Der gebürtige Helmstedter studierte Chemie in Braunschweig, hat 1984 promoviert und war von 1985 bis jetzt im Dienste der Bayer AG tätig, zuletzt als Verantwortlicher für Produktion und Technik und Mitglied der Geschäftsführung. Damrath ist verheiratet, hat einen 23-jährigen Sohn und eine 18-jährige Tochter. Noch im Laufe dieses Jahres will er mit Frau und Tochter nach Jena ziehen, wohnt zurzeit die Woche über in Gera. Hier im Chemiewerk habe er eine hervorragende Basis dafür vorgefunden, die Erfolgsgeschichte des Unternehmens fortzuschreiben, so der 54-Jährige. Angetan zeigt er sich von dem „offenen und gesprächsbereiten Menschenschlag" hier. Und hat das gute Gefühl, dass man gemeinsam künftige Herausforderungen bewältigen werde.
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CWK Chemiewerk Bad Köstritz GmbH Heinrichshall 2 07586 Bad Köstritz info@cwk-bk.de