Heinrichshall um 1884
Das Gewerbegebiet "Heinrichshall" 2009
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Als der Salinist und Mineraloge Karl Christian Friedrich Glenck 1830 in der Nähe des Ortes Pohlitz eine Solequelle entdeckte, bescherte er der Region damit neuen Reichtum - und der aufstrebenden Textil-, Seifen- und Glasindustrie das Soda, das sie dringend benötigte. Am 3.August 1831 wurde die Saline Heinrichshall in Bad Köstritz eingeweiht.

Ab dem Jahre 1848 wurde die Produktion im Heinrichshaller Chemiewerk großzügig ausgebaut. Es wurden auf Basis der in der Saline geförderten Sole mehr als 20 verschiedene anorganische Produkte hergestellt.

In den siebziger Jahren des 20.Jahrhunderts schafften die Chemiewerker die Grundlage für zukunftsgerichtete Produkte. Alte Produktionen wie die Anlagen Schwefelnatrium, Schwefelsäure und Magnesiumphosphat wurden stillgelegt und Platz geschaffen für neue hochveredelte Produkte auf den Gebieten der Kieselsäure, Zeolithe und moderne Chemikalien der Schwefelchemie.

Heute nach mehr als 170 Jahren stellt das Unternehmen High-Tech-Substanzen von nanoskaligen bis zu mikronisierten Stoffen sowie Produkte für moderne Verfahren der Bildverarbeitung her.
 
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CWK Chemiewerk Bad Köstritz GmbH Heinrichshall 2 07586 Bad Köstritz info@cwk-bk.de